Unwetter sorgt für Überflutung und lange Staus!

Das Unwetter, das ab etwa 15.30 Uhr über Wuppertal gezogen ist, brachte
Gewitter mit starkem Regen und teilweise Hagelkörnern, groß wie Tischtennisbälle. Der Verkehr wurde erheblich beeinträchtigt, auf der A46 kam es zu Unfällen, die lange Staus verursachten. So verlängert sich die Fahrzeit zwischen Sonnborn und Wichlinghausen um 45, zwischen Oberbarmen und Varresbeck um 30 Minuten.
In Barmen fiel so viel Regen, dass das Kanalsystem überlastet ist. Nicht viel anders ist die Situation in anderen Stadtteilen. Auf mehreren Straßen sind Gullydeckel hochgespült worden und sorgten für überflutete Straßen und Wege.
  • Updates:
An der Friedrich-Engels-Allee gegenüber dem Polizeipräsidium ist das Dach der dortigen Aral-Tankstelle eingestürzt. Verletzte soll es nicht geben, jedoch ist mindestens ein Fahrzeug vom Dach begraben.
Am Wall und am Kipdorf sind auch Häuser vollgelaufen. Einige Geschäfte wurden geräumt, ebenso das Rex-Kino.
Der Bahnverkehr im Raum Wuppertal ist eingestellt worden. Die Züge aus Richtung Köln werden über über Düsseldorf, Essen nach Dortmund umgeleitet. Die Busse der WSWfahren, haben aber teilweise erhebliche Verspätung. Die Leitstelle der Feuerwehr ist völlig überlastet, Anrufer kommen vielfach nicht durch.
Die Schwebebahn kann wegen des Unwetters und des dadurch ausglösten Wupper-Hochwassers derzeit nicht fahren.
Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) melden eine Störung im 10.000-Volt-Netz. Deshalb ist in Wichlinghausen m Bereich Liegnitzer und Görlitzer Straße sowie Sonnabendstraße die Stromversorgung unterbrochen. „Die angespannte Verkehrssituation erschwert die Anfahrt der Entstörungs-Trupps“, teilen die Stadtwerke mit.
Auch Gebäude am Uni-Campus Haspel sind stark beschädigt. Göleiches gilt auch für den Bereich der Luisenstraße.
  • Die Polizei warnt: Fahrt besonders vorsichtig. Die Wetterdienste warnen weiterhin vor Blitz und Donner sowie Sturmböen. Das Gewitter soll bis etwa 17.30 Uhr anhalten. Eine Unwetterwarnung gilt aber noch bis Mittwochmorgen (30. Mai) 8 Uhr.
     
  • Die Wuppertaler Feuerwehr hat inzwischen folgenden Aufruf verfasst: „Aufgrund eines Unwetters kommt es im Raum Wuppertal zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Rettungsdienst! Die Feuerwehr rät dringend, sämtliche Unterführungen wegen Überschwemmungsgefahr zu meiden. Verlassen Sie nur in dringenden Fällen ihre Wohnung! Betreten Sie keine vollgelaufenen Keller oder Wasserlachen auf der Straße! Es könnte der Gullydeckel fehlen! Gemäß den Vorplanungen für solche Ereignisse sind sämtliche Einheiten der Feuerwehr Wuppertal alarmiert. Die Einsatzstellen werden priorisiert und nacheinander durch die Einsatzkräfte angefahren. Einsatzstellen an den Menschen in Gefahr sind werden hierbei vorrangig bearbeitet! Blockieren Sie bitte nicht den Notruf für Nachfragen.“
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