DGB-Kundgebung am1.Mai in Düsseldorf Sind nicht machtlos gegenüber dem Umbruch in der Gesellschaft..!!

Am Tag der Arbeit machen die Gewerkschaften ihrem Ärger traditionell Luft - so auch in Düsseldorf. Schlechte Arbeitsbedingungen, zu wenig Tariflöhne. Viele nutzen den Kampftag der Arbeiterklasse auch für politische Botschaften - und Tausende hören zu.



Es waren musikalische Signale, genau genommen Samba-Rhythmen von Hora de Samba, die kurz nach 12 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz den Demonstrationszug zum 1. Mai willkommen hießen.

Rund 1500 Menschen aus Gewerkschaften, Parteien, Vereinen und Initiativen hatten sich der Demo, die unter dem Motto „Europa. Jetzt aber richtig“ um 11 Uhr am Gewerkschaftshaus auf der Friedrich-Ebert-Straße gestartet war, angeschlossen. Sigrid Wolf, Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Düsseldorf, schätzte bei ihrer Begrüßung, die namentlich die Politiker Andreas Rimkus, Markus Weske, Stefan Engstfeld und Monika Düker einschloss, die Gesamtzahl ihrer Zuhörer auf gut 3000, die in guter Stimmung dem neblig-feuchten Wetter trotzten. „Ein Erfolg, über den wir uns freuen können“, so Wolf. Sie entschuldigte ferner Petra Kammerevert, die als SPD-Kandidatin für die Europawahlen in Hilden politischen Verpflichtungen nachgehen müsse.

Europa stand denn auch im Fokus der Rede von Wolf, die ein Europa der humanitären Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit beschwor, in dem Menschen mehr gelten als Märkte. „Wir sind nicht machtlos gegenüber dem Umbruch der Gesellschaft“, rief Wolf kämpferisch. „Jedes Jahr sind mehr Menschen da, und das ist gut so“ erklärte Thomas Geisel, der es sich als Oberbürgermeister nicht nehmen ließ, im Hinblick auf die Europawahl gleichfalls globale Politik in den Fokus zu rücken, und auf europäische Gemeinsamkeit gegen Autokraten wie Putin, Erdogan oder Trump setzte. Zurück im kommunalen Politikfeld versäumte er nicht zu vermelden, dass „wir in diesem Jahr erstmals mehr Sozialwohnungen erstellt haben, als aus der Sozialbindung herausfallen“. Mit ausgesprochen kämpferischem Tenor wendete sich Andrea Kocsis, die als stellvertretende Verdi-Vorsitzende die traditionelle Mai-Rede hält, an ihr Publikum. Die Tatsache, dass jeder Sechste von Armut bedroht sei, Armut für insgesamt 16 Millionen Menschen ein Thema sei und von dieser Armut 2,5 Millionen Kinder betroffen seinen, sei für ein reiches Land wie Deutschland eine Katastrophe, zumal viele Menschen von ihrer Arbeit nicht leben könnten, sagte Kocsis. Ihr Engagement legte sich offenbar auf ihre Stimmbänder, so dass die DGB-Jugend mit ihrem kantig formulierten Forderungskatalog von „Keine Toleranz für Klima-Ignoranz“ bis „Gegen Sexismus“ im Ablauf einspringen musste.

Deutlich entspannter ging es dann zwischen den Imbiss- und Informationsständern entlang der der Rheinuferpromenade zu. Das stets geschätzte kulinarische Angebot reichte von der klassischen Bratwurst über Döner und Lahmacun bis bis zu mongolischen Spezialitäten wie Buuz, mit Lamm- oder Rindfleisch gefüllte Teigtaschen, Tsuivan, ein pikanter Nudeleintopf, oder Boortsog, ein frittiertes Buttergebäck.


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