WSW: Frage nach Verantwortlichkeit nicht beantwortet

 


S C H W E B E B A H 

Nach der heutigen Sitzung des Finanzausschusses muss die Fraktion Freie Wähler/WFW folgende Fakten zur Kenntnis nehmen:


Der ehemalige Vorstandsvorsitzender der WSW, Andreas Feicht, heute Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Altmeier, entzieht sich seiner Verantwortung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Bell ist sich offensichtlich nicht seiner Verantwortung bewusst und kennt nicht seine Aufgaben als Aufsichtsratsvorsitzender, er übernimmt operative Aufgaben, und das ohne Befähigung oder Legitimation.


Die Vertragsgestaltung mit einem Ausstiegs-Szenario für Herrn Andreas Feicht wurde einseitig zum Nachteil der Gesellschaft (WSW) durchgeführt.


Auch die Rolle von Kämmerer Dr. Slawig ist von Relevanz: War er als Verantwortlicher des Aufsichtsrates oder als Gesellschaftervertreter bei der Vertragsverlängerung von Herrn Andreas Feicht dabei?


Fördergelder trieben Vorstand und Aufsichtsrat zu schweren Managementfehlern. Sie tragen die Verantwortung für den Ausfall der Wuppertaler Schwebebahn!


Die Managementfehler sind wohlgemerkt unabhängig von der Auftragsabwicklung zu bewerten.

 

Die angestrebten Taktzeiten der Schwebebahn bleiben nur Illusion und wurden (z.B. Drehkreuz Stadion/Zoo) und werden wohl nie erreicht werden können. Diese waren und sind aber Grundvoraussetzung für die erhaltenen Fördermittel!


Ernst & Young entlastet vermeintlich die Geschäftsführung, zumindest laut WSW.


„Eine Entlastung dieser wichtigen Gremien kann nur der Rat der Stadt Wuppertal erteilen. Die Freien Wähler haben sich im Rat der Stadt gegen eine Entlastung ausgesprochen, als einzige Fraktion“, so der Fraktionsvorsitzende der WFW/Freie Wähler.


Herr Bell sollte als Aufsichtsratsvorsitzender die Verantwortung übernehmen und mit sofortiger Wirkung sein Amt ruhen lassen.


Foto: Wikipedia 

Author: Stefan Tesche-Hasenbach

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